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FlowBridge

MQTT-Brücke für mobile Energiespeicher von EcoFlow.

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Die Oberfläche von FlowBridge im Dunkelmodus: links die Messwerte einer River 2 Pro und die Steuerung, rechts der Verlauf von Ein- und Ausgangsleistung als Kurve

EcoFlow-Energiespeicher sprechen mit der Hersteller-Cloud, nicht mit deinem Haus. FlowBridge holt sie über die offizielle IoT Open Platform und spiegelt sie auf deinen eigenen MQTT-Broker — Mosquitto, Home Assistant, EisBär SCADA, was immer bei dir läuft. Dazu eine Weboberfläche mit Live-Werten und Steuerung.

Die Daten bleiben im Haus. FlowBridge spricht mit der EcoFlow-Cloud und mit deinem Broker. Mit sonst niemandem — ausser der Aktualisierungsprüfung, die eine öffentliche Versionsliste abruft und sich abschalten lässt.

Das Aufbauschema: EcoFlow-Cloud, FlowBridge, eigener Broker.

Was es kann

  • Live-Werte per MQTT-Push statt Abfragen im Takt — Sekunden statt Minuten
  • Steuern: AC-Ausgang, 12-V-Ausgang, X-Boost, Lade- und Entladegrenze, Ladeleistung, Ladepause — über die Oberfläche oder über MQTT, beides durch denselben Code
  • Home-Assistant-Discovery, die Geräte erscheinen von allein
  • Topic-Export für EisBär SCADA V3/V4 — Kanal-CSV und Payload-Profil-XML
  • Feld-Inventar: hält über Monate fest, welche Felder dein Gerät wirklich liefert. Das macht sichtbar, wenn eine Firmware still eines hinzufügt oder wegnimmt
  • Diagnosepaket: Bericht, maskierte Konfiguration, Topics und Log in einem ZIP — Schlüssel geschwärzt, Seriennummern durch Platzhalter ersetzt
  • Oberfläche deutsch und englisch, hell und dunkel

Was die App nicht zeigt

Die EcoFlow-App sagt dir, wie viele Watt hineingehen und wie voll der Akku ist. Was sie nicht sagt: wie viel davon ankommt.

FlowBridge rechnet es aus gemessenen Werten aus — Eingang, Ausgang und Akkuleistung kommen vom Gerät selbst, der Rest ist Subtraktion. Nichts davon ist geschätzt oder modelliert.

Gemessen an einer River 2 Pro:

Laderate am Eingang in den Akku Wirkungsgrad Verlust
100 W 105 W 61 W 58 % 42 W
200 W 205 W 157 W 77 % 48 W
500 W 500 W 435 W 87 % 65 W

Der Grund ist das Ladegerät: Seine Grundaufnahme ist weitgehend fest. Bei 100 W frisst sie fast die Hälfte, bei 500 W verteilt sich fast derselbe Betrag auf die fünffache Energie. Die drei Messungen liegen bemerkenswert genau auf einer Geraden — rund 36 W allein fürs Eingeschaltetsein, dazu knapp 6 % der durchgereichten Leistung.

Praktisch heisst das: Von 100 auf 200 W zu gehen spart bei einer vollen Ladung etwa 320 Wh, von 200 auf 500 W nur noch rund 115. Der grosse Gewinn liegt ganz unten.

Die Modul-Reiter mit den Rohwerten, wie EcoFlow sie liefert.

Nichts versteckt: Hinter den Reitern PD, BMS, EMS, INV und MPPT stehen die Rohwerte genau so, wie EcoFlow sie liefert — unter ihren Originalnamen.

Geräte

Modell Stand
RIVER 2 Pro an echter Hardware geprüft
DELTA 2 im Feldtest an echter Hardware

Andere Modelle zeigen ihre Werte, nehmen aber möglicherweise keine Befehle an. Der Diagnosebericht sagt das ausdrücklich — er kennt nur documented und verified, und ein laufender Test ist kein Beweis.

Installation

Das Abbild liegt auf Docker Hub, für x86-64 und ARM64 unter demselben Tag. Eine Synology oder ein Intel-NAS bekommt das eine, ein Raspberry Pi 4/5 mit 64-Bit-System das andere — ohne dass du wählen musst. Ein 32-Bit-Abbild gibt es nicht.

services:
  flowbridge:
    image: cheetahlab/flowbridge:latest
    container_name: flowbridge
    restart: unless-stopped
    ports:
      - "8081:8080"
    environment:
      FLOWBRIDGE_CONFIG: /config/config.yaml
      TZ: Europe/Berlin
      FLOWBRIDGE_PASSWORD: "ein-gutes-passwort"
    volumes:
      - ./data:/config

Dann docker compose up -d und http://<host>:8081 öffnen — der Einrichtungsdialog erledigt den Rest. Du brauchst einen Access Key und einen Secret Key aus dem EcoFlow-Entwicklerportal; das sind nicht die Zugangsdaten deiner App, sie werden dort eigens erzeugt.

FLOWBRIDGE_PASSWORD schützt die Oberfläche vom ersten Start an. FlowBridge kann Ausgänge schalten — ohne Passwort könnte das jeder im selben Netz. Die Zeile darf wieder verschwinden, sobald sie einmal gelaufen ist; das Passwort liegt dann als Hash im Datenordner.

Für die Synology gibt es eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung als PDF, deutsch und englisch, mit zwei Installationswegen und jedem Dialogfeld benannt — sie liegt im Repository unter docs/.

Wo es liegt

Lizenz Apache-2.0.